Graffitiprojekt der MS Hasenfeld + Isolation Camp im dô

Beim Graffiti-Workshop konnten sich die Schüler:innen der MS Hasenfeld künstlerisch austoben.

Aus einer Initiative von drei Schüler:innen der MS Hasenfeld fand im dô ein Graffiti-Workshop mit Künstler Francois Ferst statt. Zwei Schulklassen beteiligten sich daran, lernten die Grundlagen des Sprühens und durften ihr Können auf der Außenfassade präsentieren. Weiter geht das Programm im dô mit zwei Zeichenworkshops. Im Rahmen des „Collabo: Isolation Camp“ am 24. und 25. Mai sind alle Interessierten herzlich eingeladen, gemeinsam kreativ zu werden.

Wollten immer schon mal Graffiti machen…

Das dô bietet Raum, um neue Dinge auszuprobieren und gemeinsam kreativ zu werden.

Vor ein paar Wochen kontaktierten Eren, Meryem und Sude, drei Schüler:innen aus der MS Hasenfeld, den Intendanten Florian Gerer mit ihrer Idee. Die Schüler:innen schilderten, dass sie gerne einmal mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern Graffiti machen würden. Nachdem die Lehrerin Johanna Matt bereits mit ihrer Klasse bei der Ausstellung „SDG Labyrinth“ im dô war, kannten sie den Raum und dessen Potenzial. „Geht doch ins dô und stellt eure Idee vor!“, ermutigte sie die Jugendlichen, ihre Projektidee weiter zu verfolgen.

Bei einem gemeinsamen Austausch wurden die Vorstellungen der Schüler:innen besprochen und die Ziele des Projekts definiert. In Zusammenarbeit mit Florian Gerer konnte Workshopleiter Francois Ferst gefunden werden und schon ging es los: Am vergangenen Dienstag, den 10. Mai, waren 19 Schüler:innen im dô und unternahmen erste Versuche mit der Sprühdose. Begleitet wurde der Nachmittag von Celina Peter und Jasmine Bortolotti von der OK-JA!, der Offenen Kinder- und Jugendarbeit Lustenau. Sie sorgten für eine gesunde Jause und unterstützten die Jugendlichen bei ihren Arbeiten.

Zeichenworkshops für alle

Foto Tobias Ludescher/Isolation Camp

Beim „Collabo: Isolation Camp“ am 24. und 25. Mai sind alle Interessierten eingeladen, bei Zeichenworkshops mitzumachen.

Vor einigen Jahren entstand rund um ein Netzwerk von im Westen Österreichs tätigen Kreativ- und Kunstschaffenden das Isolation Camp, bei dem Künstler:innen, Musiker:innen, Fotograf:innen, Filmemacher:innen und viele mehr zusammenkommen, um gemeinsam kreativ zu werden. Bei dem neuen Format „Collabo“ steht das gemeinschaftliche Arbeiten, der Austausch und der Spaß am Kreativsein im Vordergrund.

Am 24. und 25. Mai, jeweils von 16 bis 19 Uhr, gibt es die Möglichkeit, bei Zeichenworkshops mit Lukas Goller und Tobias Ludescher Campingluft zu schnuppern: „Wir laden euch herzlich dazu ein, spielerisch die eigene Kreativität zu entdecken und zu entfalten, zu experimentieren und gemeinsam an Werken zu arbeiten“. Die in den Workshops entstehenden Zeichnungen werden im Anschluss gemeinsam mit Arbeiten aus vergangenen Isolation Camps am 27. Mai präsentiert. Interessierte, ab 12 Jahren, können sich unter do(at)lustenau(dot)at anmelden. Die Workshops sind kostenlos. „Wir freuen uns sehr auf zwei zeichenreiche Nachmittage und die daraus entstehende Ausstellung!“, freuen sich Intendant Florian Gerer und die Workshopleiter auf zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer.