„Dô ischt ma geän“: Das dô ist Gastgeber für Theaterprojekt „Molière und der Sonnenkönig“

Seit zwei Wochen wuselt es nur so im dô vor Schauspieler:innen, Tänzer:innen und Musiker:innen. 50 Kinder der Idefix und Obelix Klassen der Volksschule Kirchdorf proben ihr neues Theaterstück „Molière und der Sonnenkönig“, das am 9. Juni ebendort Premiere feiert. Am Sonntag, den 12. Juni, um 11.00 Uhr lädt die junge Theatertruppe ein weiteres Mal zur Aufführung ins dô.

Der Culture Space ist die Bühne. Darin wird turbulent und auf Hochtouren geprobt!

Das dô erweist sich als idealer Ort für kreative Menschen, wie die Pädagoginnen von den Vorbereitungen auf die Theateraufführung berichten: In einem Raum wird das Stück geprobt, im nächsten gelernt und geübt, im dritten werden Requisiten gebaut. Der Außenbereich bietet die Möglichkeit sich zu bewegen und Spiele zu erfinden. „Die Kinder eröffneten zum Beispiel einen Massage Salon, um die nötige Entspannung zwischen den strengen Proben zu ermöglichen.

Florian ist der ruhende Pol in diesem wirbeligen Geschehen. Er denkt mit, findet immer Lösungen und trägt mit seiner umgänglichen Art zu einer wunderbaren Zeit für die Kinder und uns Pädagoginnen und Pädagogen bei. Dô ischt ma geän, danke!“.

Im Open Space wird gelernt und geübt…

… aber auch gelacht!

Seit mittlerweile sieben Jahren studieren die Idefixe und Obelixe aus der Volksschule Kirchdorf im Laufe des Schuljahres ein Theaterstück ein. Auf dem Spielplan stehen diesmal der französische Dichter und Schauspieler Jean-Babtiste Molière, der 2022 seinen 400. Geburtstag feiert, und sein Gönner Sonnenkönig Ludwig XIV. Die Schülerinnen und Schüler werden bei den Vorbereitungen und Proben von professionellen Theatermachern begleitet. Ihr Ziel liegt aber darin, die Kinder möglichst eigenständig arbeiten zu lassen. „Die Kinder schreiben die Szenen selbst, lernen das Schauspielen, Bewegung und Musik, in enger Begleitung einer Autorin, einer Musik- und Tanzpädagogin und unter der bereits bewährten Leitung des Regisseurs Michael Schiemer. Auch Bühnenbau und Kostüme, Lichttechnik und die Gestaltung der Plakate übernehmen sie selbst.

(Bericht aus Gemeindeblatt)